Sommerkonzert im Kaisersaal
Werke von W.A. Mozart, J.S. Bach, E. Grieg, Jean Sibelius und mehr.
Tourist Information Füssen·tickets.allgaeuer-zeitung.de·+49 (0)831 206 5555

Erleben Sie klassische Musik im Allgäu.
Musik gespielt aus echter Leidenschaft. Informationen zum Kartenverkauf finden Sie unten, bei Fragen erreichen Sie uns jederzeit über unser Kontaktformular.
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Freuen Sie sich auf ein festliches Programm zum Jahresabschluss. Details zu Datum und Werken folgen in Kürze.
Das Füssener Kammerorchester wurde 1968 gegründet und trat erstmals öffentlich auf, nachdem sich ein Kammermusikkreis um Max Miller seit 1959 regelmäßig getroffen hatte. Die Musiker, allesamt Amateure, musizierten aus reiner Freude an der Musik und verzichteten auf eine Vereinsgründung. Das Orchester war von Anfang an ehrenamtlich organisiert und finanziell unabhängig. Besonders der Konzertmeister Alfons Nieberle spielte eine entscheidende Rolle bei der Organisation des Orchesters und der Beschaffung von Notenmaterial. Das Kammerorchester pflegte enge Kontakte zu anderen Musikern und Chören in der Region und spielte bei vielen Feierlichkeiten und Veranstaltungen. In den ersten Jahren waren die Konzerte meist kostenlos. Seit seiner Gründung wurde das Orchester von verschiedenen Dirigenten geleitet: zunächst von Georg Willecke, später von Hans Röck und seit 2005 von Gertraud Helmer. Aktuell wird das Orchester von Helene von Rechenberg geleitet. Das Repertoire umfasst klassische Werke, aber auch Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. In den vergangenen Jahren wurde mit namhaften Musikern wie Manfred Schumann zusammengearbeitet, der als Cellosolist das Jubiläumskonzert bereicherte. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Zusammenarbeit des Orchesters mit der Stadt Füssen im Bereich der Kulturarbeit. So reiste das Orchester auch nach Palestrina in Italien und gab dort Konzerte. Weitere Höhepunkte waren Auftritte im Fürstensaal und regelmäßige Konzerte für die Klinik Enzensberg. Das Kammerorchester ist bis heute eine feste Größe im kulturellen Leben von Füssen und hat sich kontinuierlich weiterentwickelt, wobei es stets die Freude an der Musik und die Verbundenheit zur Region bewahrt hat.




Helene von Rechenberg stammt aus München, wo sie ihren ersten Klavier-, Geigen- und Orgelunterricht erhielt. Sie studierte Kirchenmusik in Freiburg i.Br. bei Klemens Schnorr. Es folgte ein Konzertfach-Studium in Wien bei Michael Radulescu, welches sie mit einstimmiger Auszeichnung abschloss, ebenso gewann sie Preise internationaler Wettbewerbe (Odense/DK, ION/Nürnberg). Von 2005 bis 2006 war sie Domorganistin in St. Pölten (NÖ), von 2006 bis 2009 unterrichtete sie Orgel und liturgisches Orgelspiel am Konservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien und war als Referentin bei Chor- und Kirchenmusiktagen tätig. Von 2008 bis 2009 war sie Stiftsorganistin in Heiligenkreuz im Wienerwald (NÖ). Im Sommer 2009 führte ihr Weg sie wieder zurück in ihre oberbayerische Heimat, wo sie von 2009 bis 2022 in Tutzing am Starnberger See als Kirchenmusikerin und Dekanatskirchenmusikerin tätig war. Dort initiierte sie den „Tutzinger Orgelherbst“ und organisierte zahlreiche andere Konzerte in unterschiedlichen Besetzungen. Mit dem traditionsreichen Kirchenchor St. Joseph führte sie große Chorwerke auf - zum Teil begleitet von Ensembles mit historischen Instrumenten. Im Dezember 2018 wurde Helene von Rechenberg von der Gemeinde Tutzing mit dem Wilhelm-Hausenstein-Kulturpreis für ihre herausragende musikalische und kulturelle Arbeit geehrt. Seit April 2022 arbeitet sie als Kirchenmusikerin und Dekanatskirchenmusikerin in Füssen, wo sie sich unter anderem der Pflege der historischen Orgeln und der reichhaltigen und geschichtsträchtigen Kirchenmusik des ehemaligen Benediktinerklosters St. Mang widmen will.
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